Themenwelt

Weiterbildung Systemische Erlebnispädagogik


Systemische Erlebnispädagogik unterstützt die etablierten erlebnispädagogischen Modelle und arbeitet daran, dass diese Mittel und Lösungen in intensiven Lernprozessen über Erfahrungen und Erlebnisse sichtbar werden. Sie begleitet Entwicklungs- und Lernprozesse von Jugendlichen und Erwachsenen und integriert die Bereiche Erlebnispädagogik und Outdoortraining.


Der systemische Anteil zeigt sich dabei vor allem in der Art der Reflexion des Erlebten und der Begleitung der Teilnehmer. Neben einer technischen Ausbildung und der passenden Ausrüstung sind es im wesentlichen wir selbst, die es den Teilnehmern ermöglichen, sich beim Betreten neuer Räume auf jeder Ebene sicher zu fühlen.


Systemische Erlebnispädagogik ist demnach weit mehr als eine Methode, sie ist vor allem eine Haltung.


Grundlagen der Systemischen Erlebnispädagogik  sind, dass Menschen und Gruppen über alle für ihr Leben notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen sowie die Mittel und Antworten für ihre Probleme immer vorhanden sind.


 

METHODENREPERTOIRE

 

  • Praktische Techniken und Methoden intensiv kennen und anwenden lernen
  • Vermittlung theoretischer Grundlagen der Erlebnis- und Umweltpädagogik
  • Wahrnehmung für Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Natur
  • Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung von erlebnispädagogischen Programmen                      
  • Analyse von bzw. Umgang mit Gruppenprozessen üben
  • Reflexion des eigenen Verhaltens und das Öffnen neuer Erlebnisräume
  • Befähigen zum selbstständigen Planen, Organisieren und Durchführen von Projekten


UNSERE ZIELGRUPPEN


 

Multiplikatoren im therapeutischen, pädagogischen und naturwissenschaftlichen Bereich, z.B.


 

vErzieher/Innen

vSozialarbeiter/Innen

vLehrer/Innen

vErgotherapeut/Innen

vNaturwissenschaftler/Innen 

vManagement Trainer/Innen

vErwachsenenbildner/Innen

vMenschen, die naturnah arbeiten

vPersonaler aus Industrie und Wirtschaft

vMenschen, die sich in diesem Bereich selbständig machen möchten

vMenschen, die hier eine Möglichkeit sehen, in den Themenbereich der Erlebnispädagogik hinein zu schauen um sich zu vergewissern, ob sie sich darin eine berufliche Laufbahn vorstellen können


 

TEILNEHMERVORAUSSETZUNGEN


 

- abgeschlossene Ausbildung

- Berufs-, Selbst- und Naturerfahrung

- Praxisbezug im Berufskontext

- Bereitschaft und Offenheit Neues zu erfahren

- Interesse an Kreativität und Gestalten

- Freude am draußen sein und an der Arbeit mit Menschen

 


GESTALTUNGSRAHMEN


Die Ausbildungstermine werden entsprechend ausgeschrieben. Bei Interesse an der Erlebnispädagogik können individuelle Programme mit den jeweiligen Modulthemen gestaltet werden. In einer geschlossenen Ausbildungsgruppe werden in eineinhalb Jahren sieben Module durchlaufen.


Dieser Zeitraum umfasst insgesamt 28 Ausbildungstage sowie weitere 10 Tage, in denen die Teilnehmer die Lerninhalte selbständig vertiefen. Die Ausbildungsmodule werden in Deutschland, Frankreich und Belgien durchgeführt. Dabei wird in der Natur gelebt und gearbeitet.


Thementabelle Module 1 bis 7

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Modul 1


Start, Kennen lernen, Orientierung, Interaktion 1

Systemischer Auftakt und Tendenz

Unbeeinflusst und Wertneutral

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Modul 2


City Bound, Interaktion 2

Wirksamkeit und Einfallsreich

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Modul 3

 

Arbeitstechniken Hochseil –und Niederseil, Variablen mit dem Seil

Prozesse und Identität

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Modul 4


Kanufahren, Floßbau, Ökosysteme

Haltung und Wertschätzung

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Modul 5


Wahrnehmung, Solozeit und Ritualarbeit

Suche nach Herkunft und Ursprüngen, Arbeiten mit den Elementen

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Modul 6


Wildnistechniken

Beziehungen im Verhältnis zu einander,

Systeme in gesellschaftlicher Verknüpfung

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Modul 7

Projektvorstellung und Prüfungen

Übergänge und Endpunkte

 

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Wichtiger Hinweis

Diese Fortbildung gibt einen Überblick zu unterschiedlichen Themenbereichen sowie ein erstes praktisches Erleben. Wir möchten Ihnen „Lust auf mehr“ machen bzw. denjenigen, die bereits Spezialisten in den einzelnen Sportarten/Betätigungsfeldern sind, die pädagogischen Grundlagen vermitteln. Die Weiterbildung ermöglicht Ihnen die Umsetzung vieler verschiedener Handlungsfelder der systemischen Erlebnispädagogik in Ihrer Einrichtung bzw. in Ihrem Umfeld.


Diese  Weiterbildung befähigt Sie allerdings nicht alleine (das heißt ohne zusätzliche Kurse bzw. eigene Qualifikationen, Fortbildungen) sicherheitsrelevante Elemente wie Kletterkurse und Hochseilgartentrainings durchzuführen. Es unterliegt Ihrer eigenen Verantwortung, weitereQualifikationen zu erlangen wie sie z.B. die Fachverbände anbieten. Wir stehen Ihnen hierbei gerne für eine Beratung zur Verfügung.


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